Oraler Fetttoleranztest – Interpretation

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Ein abnormaler postprandialer Fettstoffwechsel und das Vorhandensein erhöhter Triglyceridspiegel im Blutserum können durch die Durchführung des oralen Fetttoleranztests diagnostiziert werden. Abnormale postprandiale Triglyceridspiegel (über 220 mg/dl) führen zu folgenden Veränderungen:

  • Bildung von mehr atherogenem LDL niedriger Dichte,
  • Bildung von HDL niedriger Dichte, was zu einer Beeinträchtigung der HDL-Funktion führt.
  • Erhöhung des Gehalts an restlichen Triglyceriden.

Die oben genannten Veränderungen haben nachweislich atherogene Wirkungen.

Es ist wichtig zu wissen, welche Prozesse in den Gefäßen nach jeder fetthaltigen Mahlzeit ablaufen, denn sie sind mit der Zeit für die Bildung atherosklerotischer Ablagerungen verantwortlich und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der postprandiale Triglyceridspiegel kann nur nach Durchführung des oralen Fetttoleranztests mit der LIPOTEST-Mahlzeittestmahlzeit beurteilt werden.

Wenn der Test positiv ist (über 220 mg/dl) und andere Risikofaktoren vorliegen, sollte der Patient einen geeigneten Arzt aufsuchen, der über eine geeignete Behandlung entscheidet.